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Versand innerhalb Europas – eine wichtige Information (Shipping within Europe)

Versand innerhalb Europas – eine wichtige Information (Shipping within Europe)

(english version below)

Liebe Kundinnen und Kunden,

wie ihr vielleicht bereits von anderen Händlern gelesen habt, sorgen die neuen europäischen Verpackungsvorschriften derzeit bei vielen Unternehmen für massive Veränderungen.

Auch wir sind davon betroffen und haben uns deshalb entschlossen, künftig nur noch nach Österreich und Deutschland zu versenden.

Grundsätzlich finden wir es selbstverständlich richtig, dass Unternehmen Verantwortung für die von ihnen in Verkehr gebrachten Verpackungen übernehmen. Daran stören wir uns nicht.

Was jedoch entstanden ist, ist aus unserer Sicht ein Bürokratiemonster. Anstatt eine europaweit einheitliche Lösung für den Binnenmarkt zu schaffen, gelten in vielen Ländern weiterhin eigene Registrierungen, eigene Verpackungsregister, unterschiedliche Meldepflichten und teilweise sogar die Verpflichtung, einen lokalen Bevollmächtigten zu bestellen. Die Folge sind jährliche Fixkosten, laufende Verwaltungsarbeit und unterschiedliche nationale Anforderungen – und das für jedes einzelne Land.

Gerade für kleine und mittelständische Familienunternehmen ist das kaum oder nicht  verhältnismäßig. Während große Konzerne dafür eigene Abteilungen beschäftigen, müssen kleinere Betriebe dieselben Pflichten mit wenigen Mitarbeitern erfüllen.

Besonders schmerzt uns, dass wir viele dieser Länder gar nicht mit großen Warenmengen beliefert haben. Häufig handelte es sich lediglich um einzelne Ersatzteile für Kunden, die in ihrem Heimatland keinen Importeur oder keine andere Bezugsquelle mehr hatten. Genau diesen Kunden können wir künftig leider nicht mehr helfen.

Am Ende bleibt leider eine nüchterne betriebswirtschaftliche Entscheidung. Für jedes Land müssen wir uns fragen:

Stehen Umsatz und Nutzen in einem vernünftigen Verhältnis zu den laufenden Kosten, den Registrierungen, den Meldepflichten und dem administrativen Aufwand?

In unserem Fall lautet die ehrliche Antwort leider: Nein.

Besonders enttäuschend finden wir, dass Europa bereits bewiesen hat, dass gemeinsame Lösungen funktionieren können – die Einführung einer gemeinsamen Währung ist dafür ein gutes Beispiel. Ausgerechnet bei einem gemeinsamen Binnenmarkt müssen Unternehmen jedoch weiterhin zahlreiche nationale Sonderregelungen erfüllen. Das ist weder einfach noch effizient.

Die Leidtragenden sind am Ende nicht nur die Händler, sondern auch die Kundinnen und Kunden. Weniger Auswahl, weniger Wettbewerb und weniger Möglichkeiten, Spezialprodukte oder Ersatzteile grenzüberschreitend zu beziehen, können kaum im Sinne eines gemeinsamen europäischen Marktes sein.

Wir hoffen sehr, dass es künftig eine wirklich europaweit einheitliche, praxistaugliche und unbürokratische Lösung geben wird. Bis dahin konzentrieren wir uns darauf, unsere Kundinnen und Kunden in Österreich und Deutschland weiterhin mit persönlicher Beratung, schnellem Versand und bestem Service zu unterstützen.

Vielen Dank für euer Verständnis und euer Vertrauen.

Euer Team von Mikes Toolshop

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Dear Customers,

As you may have already seen from other retailers, the new European packaging regulations are currently causing significant challenges for many businesses.

Unfortunately, we are affected as well. As a result, we have made the difficult decision to ship only within Austria and Germany from now on.

First of all, we fully support the idea that companies should take responsibility for the packaging they place on the market. We have no issue with that principle.

The problem is the way it has been implemented.

Instead of creating a truly harmonized solution for the European Single Market, many countries still require separate registrations, individual packaging registers, different reporting obligations and, in some cases, even the appointment of a local authorized representative. This creates annual fixed costs, ongoing administrative work and different compliance requirements for every single country.

For small and medium-sized family businesses, this has become increasingly difficult to justify. While large corporations have dedicated compliance departments, smaller businesses are expected to meet the same obligations with only a handful of employees.

What makes this especially frustrating is that many of these countries were never major markets for us. In many cases, we simply supplied spare parts to customers who had no local importer or alternative source in their own country. Unfortunately, we can no longer offer this service.

In the end, the decision comes down to a simple business reality:

Do the sales generated in a particular country justify the costs, registrations, reporting obligations and administrative effort required to serve that market?

For us, the honest answer is no.

It is particularly disappointing because Europe has already shown that harmonized solutions are possible. The introduction of a common currency is one example. Yet, when it comes to packaging compliance within the European Single Market, businesses are still faced with a patchwork of national requirements instead of one practical, unified system.

Ultimately, it is not only retailers who are affected. Consumers also lose access to specialist products, spare parts and smaller retailers that simply cannot justify the growing compliance burden.

We sincerely hope that a truly harmonized, practical and business-friendly European solution will become reality in the future. Until then, we will continue focusing on providing the best possible service to our customers in Austria and Germany.

Thank you for your understanding and for your continued trust.

Your Mikes Toolshop Team

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